Donnerstag, 30. April 2015

Selbstwertgefühl

“Selbstwertgefühl ist nicht alles. Aber wenn du kein Selbstwertgefühl hast, hast du nichts.”
- Gloria Steinem, amerikanische Schriftstellerin

Ja, so sieht das wohl aus mit dem Selbstwertgefühl. 

Wir sprechen häufig von selbstbewussten oder schüchternen Menschen, von lauten und stillen. Und vieles hängt häufig mit dem Selbstwert zusammen, auch bei mir.

Ein kleines Beispiel:
Die Monate, in denen ich mit einem guten Selbstwertgefühl aufstehe, gehöre ich immernoch zu den Stillen, aber ich bin offener, lächle, gehe auf Menschen zu, weil ich es mich traue. 
Ist nahezu kein Selbstwertgefühl vorhanden, verstecke ich mich, isoliere mich, gehe nicht mehr aus.

Das Selbstwertgefühl setzt sich aus zwei Kompenenten zusammen:
a) dem Selbstbild und b) der Interaktion mit der Umwelt.

Hier eine kleine oder größere Grafik:
Hier sieht man, dass das Selbstbild sich aus dem Glaubensätzen, den Prägungen und dem inneren Dialog zusammen setzt. Die Interaktion findet sich in der Körpersprache, dem Tonfall und der Wortwahl wieder.

Aber was heißt das konkret?

Das Selbstbild ist beeinflussbar, genauso die Interaktion, wenn man mutig ist. Ich denke aber, dass das Selbstbild die Interaktion mit der Umwelt bestimmt und auch den Selbstwert.

Deswegen fand ich diese Grafik passender:


 Hier sieht man eher, dass das Selbstbild und die Gesellschaft den Selbstwert beeinflusst. 
Ich denke, Denkmuster, Erfolge bzw. Misserfolge und Erziehungen ergeben sich quasi von selbst.

Ich möchte daher kurz zur Identitätsfindung kommen. In der Pubertät kämpft man ja doch mit vielen Themen. Die Preisfrage: Wer ist man selbst? wird alle paar Monate neu beantwortet und man wundert sich manchmal, wie man vor einem halben Jahr noch zu gewissen Themen stand. 
Die Zeit ist schnell, Erwartungen werden gestellt, man lebt nicht mehr nach den eigenen undefinierten Wünschen, Misserfolge häufen sich oder Erfolge werden als solche angenommen, die Umwelt ist wichtiger als sie es sein sollte. Es gibt sicherlich Menschen, die mir widersprechen, aber ich denke, Pubertät ist ein einziger Kampf um das Überleben.
Überall Mobbing, Wut, Gewalt, Verzweiflung und dazwischen irgendwie genauso viel Enthusiasmus, Freude, Spaß, Feiern; daneben Lernen, die Familie annehmen, sich um Freunde kümmern, Hobbys ausleben.
Natürlich bleibt da wenig Zeit um sich selbst zu finden: Identitätsfindung. 

Wer diese Jahre durchhält und erkennt, wer er selbst ist, hat viel gewonnen. Aber es bleibt trotzdem nur ein Teil des Selbstwerts. 

Es gibt einen amerikanischen Psychologen, der die "6 Säulen des Selbstwertgefühls" aufgestellt hat.




Da steckt viel drin, von dem ich selbst überzeugt bin:

Du hast dein Leben in der Hand! 

Natürlich passieren Dinge im Leben unvorhergesehen, ungeplant und spontan, sowohl Gutes als auch Schlechtes, aber du bist in der Lage selbstständig darauf zu reagieren, Position einzunehmen und dich für dich einzusetzen! Mach das beste aus deiner Situation!

Du bist kein Opfer solange du dich nicht zu einem machst!

Du bist deinem Leben und dir selbst nicht ausgeliefert, so einfach ist das. Du darfst äußern, was du willst und was dich stört. Eine gesunde Portion Egoismus und Selbstreflektion ist hier angebracht und wünschenswert.

Ziele setzen!

Nur so kannst du Erfolge erzielen. Sie sollten realistisch sein, alles andere ist Enttäuschung pur, die an deinem Selbstbild kratzt. Aber vergiss trotz allem nicht: 
Risiko ist manchmal besser als immer nur das gleiche wie am Vortag zu machen, weil du weißt, dass du das kannst.

 

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