Dienstag, 21. April 2015

Schlafes Bruder - Robert Schneider






Klappentext:
Das ist die Geschichte des Musikers Johannes Elias Alder, der zweiundzwanzigjährig sein Leben zu Tode brachte, nachdem er beschlossen hatte, nicht mehr zu schlafen." Mit seinem atemberaubenden Debütroman über das Leben und Sterben eines musikalischen Genies in einem österreichischen Bergdorf, der mittlerweile in der 30. Auflage erscheint, gelang Robert Schneider ein sensationeller Welterfolg. 
Quelle: Reclam Verlag

Allgemeins:

Kosten: 8.95 Euro (Reclam Verlag)
Seiten: 204 in Form von betitelten Kapiteln

Meine Meinung:
Ich muss sagen, dass ich sehr zwiegespalten war. Der Schreibstil ist doch sehr gewöhnungsbedürftig, meiner Meinung nach. Trotz allem: Das Buch hat einen gewissen Anspruch. Teilweise haben mich bestimmte Kapitel doch sehr beschäftigt. Andere wiederrum fand ich merkwürdig, anfangs unnötig.
Für mich gab es eine Message, was ich sehr schön fand. Es ging irgendwie darum, dass geniale Menschen zur Welt kommen ohne jemals die Möglichkeit zu haben, sich auszuleben, nie entdeckt werden. Und am Ende war es dann doch nur der merkwürdige Tod, weshalb man ihn in Erinnerung behält. Trotzdem muss man sagen, dass das keine Biographie ist, sondern Fiktion.
Ich sage es selten: Aber ich fand das Buch wirklich wirklich gut inhaltlich. Teilweise etwas strange, bisschen horrormäßig in 2 Kapiteln, und vom Schreibstil am Anfang nicht ganz einfach. Trotzdem macht es die Geschichte an sich wieder wett.
Ich finde es absolut lesenswert!

5 von 5 Punkten

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